Die Methoden der Diagnose bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
Die Diagnose gestaltet sich als eine dialogische Vorgehensweise, die subjekt- und umweltbezogen ist und somit auch auf den gleichberechtigten Dialog zwischen allen beteiligten Personen angewiesen ist.
Daher hat die Zusammenarbeit mit Kindergärten, Ärzten, Ergotherapeuten, Psychologen, Schulen und anderen Institutionen als begleitende Maßnahme einen hohen Stellenwert.
Im Sinne des ganzheitlichen Ansatzes umfasst die Diagnose medizinische, psychologische, soziologische, logopädische und motopädische sowie pädagogische Bereiche. Es kommen informelle Prüfverfahren, standardisierte Testverfahren sowie die Beobachtungs- und Gesprächsdiagnostik zur Anwendung.
Ein individueller Therapieplan wird bereits in der Eingangsdiagnostik erstellt. Dieser wird dann im Rahmen der Verlaufsdiagnostik immer wieder abgewandelt, neue Grob - und Feinziele gesetzt. Diagnose und Therapie gehen somit immer „Hand in Hand“.
Die Eltern- und Angehörigenberatung spielt eine wesentliche Rolle. In einigen Fällen ist es auch förderlich, die Eltern oder Angehörigen aktiv in die Therapie mit einzubeziehen.